Heizkraftwerk an der Nossener Brücke geht vom Netz
Das Heizkraftwerk Nossener Brücke wird ab 7. Juli vom Netz genommen. Dann beginnen Fachfirmen mit planmäßigen Reparaturen an zwei der drei jeweils 80 Meter hohen Schornsteinen. Per Kran wird dazu eine Arbeitsbühne ins Innere der Kamine gehoben und anschließend die nötigen Arbeiten durchgeführt, heißt es von SachsenEnergie.
Das Vorhaben war bereits längere Zeit geplant, da für die Arbeiten der Gesamtstillstandes der Anlage umgesetzt werden muss. Während der Sanierung werden Kunden vorübergehend sowohl aus dem Kraftwerk Nord als auch aus dem Kraftwerk Reick versorgt. Am 18. Juli soll die Sanierung abgeschlossen sein und das HKW wieder ans Netz gehen.
Aller zwei Jahre weden die drei markanten Schornsteine an der Nossener Brücke von externen Spezialisten inspiziert. An einem der Kamine waren die Routinearbeiten bereits im vergangenen Jahr erfolgt, so SachsenEnergie.
Der Neubau des HKW entstand von 1993 bis 1995. Drei Gasturbinen und eine Dampfturbine erzeugen in der Anlage Strom und Wärme gekoppelt im KWK-Prozess. Diese können mit Erdgas und leichtem Heizöl betrieben werden.
