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Remis bei Bielefeld-Premiere der Dynamos

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Dynamo Dresden hat sich am Freitag­abend einen wichtigen Punkt in der 2. Bundes­liga gesichert. Im Keller­duell bei Arminia Biele­feld erkämpften sich die Dynamos ein 1:1 Unent­schieden. Es wäre noch mehr möglich gewesen, aller­dings ließ die SGD im Vorwärts­gang mal wieder die nötige Konse­quenz vermissen.Die kalte Dusche folgte auf dem Fuß. In der 60. Minute zirkelte Marc Lorenz einen Freistoß aus spitzem Winkel direkt ins Tor der SGD. Benjamin Kirsten sah bei seinem Abwehr­ver­such mehr als unglück­lich aus, faustete am Ball vorbei. Ein Schock für die Elf von Trainer Olaf Janßen, die aber nicht aufsteckte.Im Gegen­teil: Janßen wechselte offensiv, brachte nach dem Gegen­treffer Dedic und später auch Aoudia. Mit drei Stürmern auf dem Feld erhöhten die SGD den Druck und wurde schlie­ß­lich belohnt. In der zweiten Minute der Nachspiel­zeit verlän­gerte der ebenfalls einge­wech­selte Cristian Fiél per Kopf auf Mohamed Amine Aoudia. Der Algerier bewies einmal mehr seine Kopfball­stärke und nickte zum verdienten 1:1-Ausgleich ein. Dabei blieb es dann auch.Ein wichtiger Punkt­ge­winn für Dynamo Dresden, der aller­dings auch bitter bezahlt wurde. Robert Koch und Mickael Poté sahen jeweils ihre fünfte Gelbe Karte und fehlen damit am kommenden Freitag im ersten Spiel der Rückrunde beim 1. FC Köln.Für negative Schlag­zeilen haben nach Angaben der Polizei in Biele­feld aller­dings einige Chaoten gesorgt. Bereits auf dem Weg ins Stadion sei es zu massiven Ausein­an­der­set­zungen gekommen. 880 Polizisten waren rund um das Spiel im Einsatz, wovon 17 verletzte wurden, zwei von ihnen schwer.

Audio:

Dynamo-Trainer Olaf Janßen zum Spiel in Biele­feld
Janßen über die Ausschrei­tungen einiger Chaoten
Die Bilanz des Biele­felder Polizei­spre­chers Achim Ridder