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Rekonstruktion des Blüherparks beginnt

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Die umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten des Blüherparks in der Altstadt haben in dieser Woche begonnen. Wie die Stadt mitteilte wird die zwischen Deutschem Hygienemuseum Dresden, Blüherstraße und Lingnerallee gelegene Nordseite des Parks instandgesetzt.

Im Mittelpunkt der Rekonstruktion steht der Bau eines neuen Wegesystems. Es soll künftig kurze, direkte Verbindungen, z.B. zwischen der Lingnerallee und dem Hygienemuseum geben. Vorhandene Bänke werden aufgearbeitet und an den neuen Wegen aufgestellt. Das Rondell in der Nähe der Blüherstraße wird durch eine speziell für den Bereich konzipierte Rundbank ergänzt. Etwa 2.500 Quadratmeter werden außerdem neu bepflanzt, hinzu kommen 23 Bäume. Über 23.000 Blumenzwiebeln ergänzen die Bepflanzung. Bei der Pflanzenauswahl wurde neben der bestehenden Bepflanzung auch die Historie der Anlage und die veränderten klimatischen Bedingungen berücksichtigt. 

Die Rekonstruktion bedient sich am Vorbild des Blüherparks Anfang des 20. Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Park unter der Leitung des Könglich Sächsischen Obergartendirektors Johann Carl Friedrich Bouché umgestaltet.

Die Bauarbeiten sollen bis Juni andauern. Die Kosten liegen bei 720.000 Euro. Das Projekt wird durch die Europäische Union gefördert. Außerdem stehen Gelder aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung.

Während der Bauarbeiten kann der Park weiterhin genutzt werden.

Der Blüherpark gehört mit seiner mehr als 350-jährigen, wechselvollen Geschichte zu den ältesten und bedeutendsten Gärten der Stadt. Außerdem steht er als Kulturdenkmal unter besonderem Schutz. Weitere Informationen zum Blüherpark finden Sie hier.