- Reizgas-Angriff im Zug nach Dresden: Sechs bis sieben Verdächtige flüchteten in Oederan. Zwei Fahrgäste wurden verletzt. Die Bundespolizei sucht Zeugen.
Reizgas-Alarm im Zug nach Dresden
Plötzlich brennt die Luft. Fahrgäste bekommen Atemprobleme. Kurz darauf steht die Regionalbahn auf freier Strecke. Ein Reizgas-Angriff im Zug nach Dresden hat am Samstagnachmittag einen Einsatz von Bundespolizei und Rettungsdienst ausgelöst.
Täter flüchten in Oederan
Die Regionalbahn war am Sonnabend (5. September) von Chemnitz in Richtung Dresden unterwegs. Gegen 16.50 Uhr meldete der Zugbegleiter der Bundespolizei, dass vermutlich Reizgas versprüht worden war. Zu diesem Zeitpunkt stand der Zug am Haltepunkt Frankenstein. Zuvor hatten sechs bis sieben Verdächtige den Zug in Oederan fluchtartig verlassen. Wenige Kilometer später musste der Zug anhalten.
Frau kommt ins Krankenhaus
Einige der 50 Passagier klagen über Hustenreiz und Augenbrennen. Eine 58-Jährige muss vom Rettungsdienst behandelt werden. Sie muss in sogar in eine Klinik gebracht werden. Auch ein 18-Jähriger wurde medizinisch versorgt werden.
Bundespolizei sucht Zeugen
Die Bundespolizei sucht jetzt nach der Gruppe von sechs bis sieben Personen. Die Männer könnten bereits am Chemnitzer Hauptbahnhof in die Regionalbahn gestiegen sein. Der Zug war dort um 16.30 Uhr abgefahren.
Die Ermittler hoffen deshalb auch auf Hinweise von Reisenden, die die Gruppe schon in Chemnitz gesehen haben. Zeugen können sich unter 0371/33783-0 bei der Bundespolizei melden.
