++ EIL ++

Rechtsextreme melden Demo am 12. Februar an

Zuletzt aktualisiert:

Rechts­ex­treme haben nun überra­schend eine Kundge­bung für den 12. Februar angemeldet. Ihre Kundge­bung vor der Frauen­kirche für den 13. Februar war unter­sagt worden. Nun wollen sie bereits am Mittwoch in Dresden auf die Straße gehen. Seit heute liege eine entspre­chende Anmel­dung aus dem rechten Spektrum vor, teilte die Stadt­ver­wal­tung mit. An welchem Ort die Kundge­bung statt­finden soll, wollte die Stadt nicht mitteilen. Mit der Einsatz­lei­tung der Polizei müsste nun der Ablauf geklärt werden. Ob es sich bei der Anmel­dung um takti­sche Spiel­chen handelt, ist unklar.Beschwerde gegen Demoverbot vor der Frauen­kircheAuch gegen das Verbot der Neonazi-Kundge­bung vor der Frauen­kirche am 13. Februar hat der Veran­stalter Beschwerde beim Sächsi­schen Oberver­wal­tungs­ge­richt (OVG) in Bautzen einge­legt. Das teilte das Gericht am Montag­nach­mittag mit. Nun habe zunächst die Stadt bis Diens­tag­nach­mittag Zeit, sich dazu zu äußern, erklärte der Vorsit­zende Richter Michael Raden. Erst am Mittwoch werde dann eine Entschei­dung ergehen. Die Stadt hatte die für den Jahrestag der Zerstö­rung Dresdens im Zweiten Weltkrieg auf dem Neumarkt beantragte Rechten-Kundge­bung unter Hinweis auf das sächsi­sche Versamm­lungs­ge­setz unter­sagt und an einen anderen Ort verlegt. Der Veran­stalter hatte dagegen beim Verwal­tungs­ge­richt Dresden Beschwerde einge­legt, war damit aber geschei­tert. Am 13. Februar wollen wieder tausende Dresdner an die Zerstö­rung der Stadt erinnern und gleich­zeitig mit Demons­tra­tionen und einer Menschen­kette Gesicht gegen Rechts zeigen.