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Rechnungshof erwartet bis 2025 Einnahme­rückgang von elf Prozent

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 Der Freistaat muss sich nach Einschät­zung des Landes­rech­nungs­hofs langfristig auf einen Einnah­me­rück­gang einstellen und seine Ausgaben entspre­chend anpassen. Laut dem am Montag in Dresden veröf­fent­lichten Jahres­be­richt geht die Behörde von einem Rückgang von elf Prozent der aktuellen Einnahmen bis zum Jahr 2025 aus. Mit dem Ende des Solidar­pakts und angesichts der demogra­fi­schen Entwick­lung sieht sie die Tragfä­hig­keit des Haushalts in Gefahr, der zuneh­mend von der Wirtschafts­ent­wick­lung und damit den gesamt­deut­schen Steuer­ein­nahmen abhängig werde. Die Behörde mahnte daher eine ausrei­chende Vorsorge und strikte Haushalt­kon­so­li­die­rung an. (DPA)