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Razzia in Jena wegen Ausschreitungen am 19. Februar

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Im Zusam­men­hang mit den gewalt­samen Ausschrei­tungen am 19. Februar in der Stadt hat die Staats­an­walt­schaft bis zum Mittag die Dienst­woh­nung des Jenaer Jugend­pfar­rers Lothar König durch­sucht. Ihm wird Landfrie­dens­bruch vorge­worfen. Etwa 20 Beamte haben das Gebäude in der Jenaer Innen­stadt abgerie­gelt. Die Polizei war vor allem auf der Suche nach Handys, die  bei den Ausschrei­tungen genutzt worden sein könnten. Nähere Angaben zu dem Einsatz wollte die Staats­an­walt­schaft zunächst noch nicht machen. König selbst sagte, man habe bei der Demons­tra­tion gemacht, was man bisher immer bei Demos gemacht habe: Jugend­liche begleitet, in der Hoffnung Ausschrei­tungen oder Angriffe zu verhin­dern. Dies werde ihm nun als Betei­li­gung an der Eskala­tion ausge­legt.