Razzia gegen Schläger in der Dresdner Neustadt
Vermummte Spezialkräfte der Polizei haben am Dienstagmorgen mehrere Objekte in der Dresdner Neustadt durchsucht. Hintergrund sind mehrere bewaffnete Übergriffe einer maskierten Schlägerbande, die sich Anfang August ereignet hatten.
Ermittelt wird gegen sieben deutsche Tatverdächtige im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Sie sollen laut Landeskriminalamt Bierflaschen auf andere Gruppen geworfen und sie mit einem Schlagstock und einer Schusswaffe bedroht haben. Die geschädigten Personen erlitten zum Teil leichte Prell- und Schnittverletzungen. Nach unseren Informationen soll es sich bei den Tatverdächtigen um Linksextreme handeln, die Personen aus der rechten Szene angegriffen haben.
In dem Ermittlungsverfahren erfolgten am Dienstag auch umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. An dem Einsatz waren Beamte des Landeskriminalamts Sachsen, der Bereitschaftspolizei Sachsen sowie der örtlich zuständigen Polizeidienststellen beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.
