Razzia gegen rechte Hetzer im Freistaat
Die Polizei hat am Mittwoch fast deutschlandweit Razzien gegen Rechtsextreme durchgeführt. Auch in Sachsen wurden Wohnungen durchsucht. Die Beschuldigten sollen im Internet Hass-Kommentare gepostet haben. Schon um 6 Uhr klingelte es an mehreren Wohnungstüren. Über 30 Polizisten waren im Einsatz - sowohl in Großstädten wie Chemnitz oder Leipzig als auch in Ortschaften wie Wilthen in der Lausitz oder in Reichenbach im Vogtland. Die Polizisten stellten Smartphones und PCs sicher. Gegen fünf Männer und drei Frauen zwischen 22 und 46 Jahren wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Innenminister Markus Ulbig hat in Dresden gesagt, dass das Internet für rechte Straftäter kein Rückzugsraum ist. Wer Hass gegen Flüchtlinge oder Politiker schüre oder zu Gewalt aufrufe, begehe Straftaten.