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Rätselhafter Tod einer Frau in Löbtau - Ehemann wieder auf freiem Fuß

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Im Fall des rätselhaften Todes einer 53-Jährigen in Dresden-Löbtau ist der verdächtigte Ehemann nach rund drei Wochen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Landgericht habe den dringenden Tatverdacht verneint, der Mann sei seit vergangenem Freitag wieder auf freiem Fuß, sagte ein Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft am Mittwoch und bestätigte Medienberichte. „Der Tatverdacht besteht weiter, am Vorwurf hat sich nichts geändert.“

Der Deutsche, ein Arzt, hatte am 24. September die Polizei gerufen. Beamte fanden die leblose Frau in der Wohnung des Paares auf der Rabenauer Straße. Wir haben darüber berichtet. Der 64-Jährige war wegen des Verdachts des Totschlags verhaftet worden. Die Ermittler prüften eigenen Angaben zufolge auch Totschlag durch Unterlassen. Die Frau war demnach gesundheitlich vorbelastet, habe unter anderem ein Alkoholproblem, wie ihr Ehemann, gehabt. Gegen ihn seien mehrere Strafverfahren anhängig. Aufgrund der noch laufenden Ermittlungen äußere sich die Staatsanwaltschaft derzeit nicht zu Todesursache und Hintergründen, sagte der Sprecher.