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Rätsel um Gitter in der Elbe gelöst

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Das Rätsel um die zwei in der Elbe bei Bad Schandau gefundenen Metallgitter ist gelöst. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, handelt es sich um Lachsleitgitter. Diese stammen aus einer Fischaufzuchtanlage in Tschechien. Mit Hilfe von Zeugenhinweisen konnte die Herkunft ermittelt werden. Mitte Januar hatten die beiden Gitter in der Elbe für Aufsehen gesorgt.  Hier können Sie die Info der Bereitschaftspolizei lesen:Aufklärung des Funds zweier Metallgitter mit KG-Rohr DN 250

Erfolgreiche Rückführung der Metallgitter an die Eigentümer

Am Mittwoch, den 16.01.2019 veröffentlichte die Pressestelle des Präsidiums der Bereitschaftspolizei einen Zeugenaufruf des Fachdienstes Wasserschutzpolizei, um die Herkunft zweier in der Elbe aufgefundener silberfarbener Metallgitter mit angebauten KG-Rohren DN 250 aufzuklären. 

Mithilfe von Zeugenhinweisen konnte die Herkunft der Metallgitter mit den Maßen 180cm x 80cm ermittelt werden. Es handelt sich bei diesen Gittern um sogenannte Lachsleitgitter, die Bestandteil einer Lachssperre zur statistischen Erfassung der Lachspopulation im Fluss Kamenice im Nationalpark Böhmische Schweiz waren. 

Aufgrund des gestiegenen Wasserspiegels lösten sich insgesamt fünf dieser Metallgitter ab, zwei davon gelangten über den Fluss Kamenice in die Elbe. Insgesamt trieben sie zwischen 11 und 60 Kilometer bis zum Anleger der Wasserschutzpolizei in Bad Schandau sowie bis zum Elb-km 60,0.

Heute wurden die beiden Lachsleitgitter von den Beamten der Wasserschutzpolizei an einen Mitarbeiter der Wasserwirtschaft der Tschechischen Republik sowie einen Mitarbeiter der Verwaltung des Nationalparks Böhmische Schweiz übergeben. 

Die Wasserschutzpolizei bedankt sich für die Hinweise aus der Bevölkerung sowie den Medien für die Unterstützung bei der Aufklärung des Sachverhaltes.