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Radwege für Wasaplatz gefordert

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Der ADFC Dresden macht sich für Radwege am Wasaplatz stark. Mehrere Teilnehmer demonstrierten am Freitag - trotz Schnee, Sturm und Regen - vor Ort.  Der Hintergrund für die Kundgebung: Der Wasaplatz wird künftig für den Einsatz einer neuen Straßenbahn fit gemacht. Einem Medienbericht zufolge sollen die vorgesehen Radwege aber nur auf der Caspar-David-Friedrich-Straße gebaut werden und nicht über den Wasaplatz führen. 

Für den ADFC eine inakzeptable Lösung. Daher schickten sie Anfang der Woche einen offenen Brief an Baubürgermeister Kühn und machten mit der Plakataktion vor Ort auf ihre Radwegforderung aufmerksam.

„Der Zellesche Weg und die Caspar-David-Friedrich-Straße sind vom Radverkehr stark frequentierte Straßen, völlig zu Recht werden sie daher im Radverkehrskonzept als Hauptradrouten des Alltagsradverkehrs klassifiziert“, erklärt Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden. „Am Wasaplatz kreuzen sich zudem mehrere dieser Rad-Hauptrouten. Daher sieht das Radverkehrskonzept auf dem Zelleschen Weg, der Caspar-David-Friedrich-Straße und der Kreischaer Straße durchgängige Radwege vor. Hier erneut, wenn es nach den Plänen geht, Radwege plötzlich vor dem Kreuzungsbereich enden zu lassen und Radfahrerinnen und Radfahrer in den Mischverkehr zu entlassen, ist nicht akzeptabel und hat mit einer sicheren Radverkehrsführung nichts zu tun. Derartige Radweglücken an einer stark frequentierten Kreuzung schrecken darüber hinaus viele vom Radfahren ab.“

Der Umbau des Wasaplatzes soll ab dem Jahr 2028 starten.