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Radio Dresden-Reporter gewinnt beim Rundfunkpreis Mitteldeutschland

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Für seinen Beitrag "Schande" über das Aufstellen eines Antikriegs­denk­mals vor der Dresdner Frauen­kirche ist der Journa­list Jens Czerwinka von Radio Dresden mit einem Haupt­preis des Rundfunk­preises Mittel­deutsch­land ausge­zeichnet worden. Er erhielt die mit 2500 Euro dotierte Auszeich­nung in der Kategorie "Bester Beitrag" am 25. August in Erfurt.Czerwinka hatte die tumult­ar­tigen Szenen beim Aufrichten der drei Busse mit Origi­nal­tönen und Reaktionen der Zuschauer einge­fangen. Der Künstler Manaf Halbouni hatte mit seiner Instal­la­tion ein Zeichen für Mensch­lich­keit und Dialog zwischen den Kulturen setzen wollen. Die Beschrän­kung auf Atmosphäre und O-Töne erhöhe die Authen­ti­zität und verpflichte den Hörer geradezu, sich eine eigene Meinung zu bilden, begrün­dete die Jury ihre Entschei­dung.Der ebenfalls mit 2500 Euro dotierte Hörfunk­preis in der Kategorie "Beste Modera­tion" ging an Barabara Klabunde und Sina Peschke von Radio SAW. Ausge­zeichnet wurde das Studio­ge­spräch "Sina Peschke trifft Horst Lichter" mit dem Koch, Autor und Moderator.In der Kategorie "Beste eigen­pro­du­zierte Werbung/Beste selbst­ent­wi­ckelte Promo­tion" ging der mit 1000 Euro dotierte erste Preis an Maribel de la Flor und Matze Schmak von Antenne Thüringen für ihre Hörer­ak­tion "Matzes Luther­laden".Die Landes­me­di­en­an­stalten Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben den Rundfunk­preis Mittel­deutsch­land in den Sparten kommer­zi­eller Hörfunk, nicht­kom­mer­zi­elles Lokal­fern­sehen und Bürger­me­dien. (dpa)

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