Radebeulerin um 20.000 Euro betrogen
Unbekannte haben eine Radebeulerin um 20.000 Euro betrogen. Wie die Polizei mitteilte, meldete sich ein unbekannter Anrufer am Dienstagvormittag bei der 62-Jährigen und behauptetem ihre Tochter hätte einen schweren Unfall verursacht. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Um die Inhaftierung der Tochter zu verhindern, sollte die Frau 20.000 Euro zahlen.
Die 62-Jähriger hob das Geld bei einer Bank ab und fuhr zur Weimarischen Straße in der Leipziger Vorstadt in Dresden. Gegen 13 Uhr übergab sie dort das Bargeld an einen Kurier.
Dieser war etwa 1,65 Meter groß und hatte eine füllige Gestalt. Er hatte kurze dunkle Haare und trug einen Bart. Er war etwa 50 Jahre alt und mit einer dunkelblauen Jeans sowie einer dunklen Jacke bekleidet.
Mit der gleichen Masche versuchten Unbekannte an das Ersparte von vier Riesaern zu gelangen. Die Angerufenen – zwei Frauen (67, 86) und zwei Männer (78, 82) erkannten den Betrug, beendeten das Gespräch und informierten die Polizei.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Geldübergabe an der Weimarischen Straße und dem unbekannten Mann machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 entgegen.
