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  • So sieht das neue Remote-Spiegelteleskop aus.
  • Strahlende Gesichter zur Einweihung: v.l.n.r. Martin Fiedler (Vorstandsvorsitzender ACR), Sebastian Kobelt (2. Vorsitzender ACR), Stefanie Kuke (Sparkasse Meissen), Jana Hirschfeld (Vereinsmitglied ACR).

Radebeul ermöglicht tieferen Blick in das Universum

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Die Radebeuler Sternwarte freut sich über ein neues Teleskop. Mit dem Remote-Spiegelteleskop sind gestochen scharfe Blicke in die Sterne möglich. Wie der zuständige Astroclub berichtete, wurde das Teleskop im Rahmen des deutschlandweiten Astronomietages feierlich eingeweiht. Es ist speziell für die Astrofotografie optimiert und kann besonders lichtschwache Galaxien und Nebel gut darstellen.

Möglich macht das eine hochempfindliche Kamera mit 61 Megapixeln. Das neue Instrument kann alle Himmelsobjekte automatisch und exakt anfahren und über längere Zeiträume sehr präzise zur Langzeitfotografie verfolgen. Auch Besucher können dadurch den ein oder anderen besonderen Blick in das Universum erhaschen.

„Erstmals können wir nun auch schnellfliegende Objekte wie die internationale Raumstation live verfolgen“, so Sebastian Kobelt vom Astroclub Radebeul e.V.

Als „Remote-Teleskop“ lässt sich das neue Instrument auch von außerhalb der Sternwarte steuern und z.B. zu externen Veranstaltungen mit nutzen.

Eine erste Auswahl an Bildern gibt es unter: https://fotos.sternwarte-radebeul.de/index.php?/tags/70-cdk17.

Die Umsetzung des Projektes erfolgte durch Fördergelder, u.a. durch das Programm „Neustart Kultur“ der Bundesregierung, dem Fördermittelkoordinator DVA sowie der Sparkasse Meißen.