Radebeul feiert 32. Karl-May-Festtage
Radebeul verwandelt sich bei den Karl-May-Festtagen in den abenteuerlichen Wilden Westen: Vom 30. Mai bis 01. Juni 2025 laden die Festtage zu Musik, von Originalen Countrybands aus den USA, Kanada und Deutschland ein. Unter dem Motto „Mythos Winnetou“ wird getanzt und es gibt zahlreiche Mitmachaktionen für kleine Besucher. Denn der Indianerhäuptling Winnetou feiert 150. Geburtstag. Der Santa-Fe-Express schnauft wieder durch den Lößnitzgrund und lädt zu einer abenteuerlichen Fahrt. „Auch das Karl May Museum selbst ist vollgestopft mit einem Programm bis an die Decke, freut sich der wissenschaftliche Direktor des Museums, Robert Leipold.
Über drei Tage hinweg werden nationale und internationale Künstler auf verschiedenen Bühnen auftreten und die Besucher mit einer Mischung aus Country, Rockabilly, Native American Rock begeistern
Buntes Programm für Groß und Klein
Auf dem Festgelände im Lößnitzgrund gibt es zahlreiche Mitmachaktionen für Kinder, darunter Goldwaschen, Schmieden, Bogenschießen, Basteln und eine Schatzsuche.
Dabei können die kleinen Besucher sich in die Welt von Karl May hineinversetzen und selbst zu kleinen Abenteurern werden.
Freiberger Country-Nacht:
Mit der Freiberger Freiberger Country-Nacht am Freitag, starten die Karl-May-Festtage feierlich in das Wochenende. Ab 18:30 Uhr können Besucher sich auf Livemusik, raubeinige Cowboys und feine Damen mit ausgelassener Stimmung freuen.
Sternreiterparade am Sonntag
Die traditionelle Sternreiterparade am Sonntag 11 Uhr bildet das Highlight. Die Meißner Straße verwandelt sich in eine lebendige Bühne, wenn die beeindruckende Parade der Sternreiter von den Radebeuler Vereinen angeführt und durch die Band “Tubarovka„ musikalisch begleitet wird. Der Reiter, der den längsten Sternritt zu den Karl-May-Festtagen zurückgelegt hat, wird von Winnetou und Old Shatterhand mit einem besonderen Pokal geehrt.
Die Karl-May-Festtage laden jedes Jahr am Wochenende nach Christi Himmelfahrt nach Radebeul. Der Schriftsteller Karl May hatte bis zu seinem Tod 1888 in der Stadt gelebt und hier wesentliche Teile seines Gesamtwerks verfasst. An ihn erinnern jedes Jahr die Festtage.