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Quecksilber-Pfütze in Wohnblock in Görlitz - Spezialeinsatz der Feuerwehr

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Queck­sil­be­r­alarm in Görlitz-Königs­hufen. Die Feuer­wehr ist heute Nachmittag zu einem Platten­baublock an der Schle­si­schen Straße geeilt. Im Keller­gang hatte offenbar jemand eine Flasche mit dem Gift verkippt. Für die Mieter habe keine direkte Gesund­heits­ge­fahr bestanden, sagte der Chef der Görlitzer Berufs­feu­er­wehr, Uwe Restetzki, unserem Sender. Ihnen wurde aber geraten, während des Einsatzes nicht ihre Wohnungen zu verlassen.

Feuer­wehr­leute in Spezi­al­an­zügen sammelten das Queck­silber auf. Zunächst versuchten sie, das Gift mit Einweg­spritzen abzusaugen, was jedoch misslang. Dann griffen sie zu Schaufel und Besen und kehrten die Pfütze in ein Fass. Eine Firma wurde mit der fachge­rechten Entsor­gung beauf­tragt. (Elf Feuer­wehr­leute waren mit sechs Fahrzeugen ausge­rückt). Wie und durch wen das Queck­silber in den Keller gelangte, ist bislang unklar. Die Polizei ermit­telt.

 Queck­silber ist bei Raumtem­pe­ratur flüssig und so noch relativ ungefähr­lich. Es verdunstet jedoch langsam und bildet giftige Dämpfe.