Pulsnitz feiert den Pfefferkuchen
Die Pulsnitzer Pfefferküchler machen an diesem Wochenende Appetit auf ihre Leckereien. Bis zu 50.000 Besucher werden zum traditionellen Pfefferkuchenmarkt erwartet. Schon heute Nachmittag können Leckermäuler naschen. Führungen durch die Schauwerkstatt werden angeboten.
Die Pulsnitzer Familien-Pfefferküchlereien und die Lebkuchen GmbH locken mit ihren duftenden Leckereien. An fast 100 Ständen werden aber auch andere Produkte angeboten. Da dürfen natürlich die Pulsnitzer Blaudruckstoffe oder Keramikartikel nicht fehlen.
Das Pfefferküchlerhandwerk hat eine lange Tradition. 1558 erhielten Pulsnitzer Bäcker das Privileg zur Herstellung von Pfefferkuchen. Die Zunft bildet eine eigene Innung im Landesverband des sächsischen Bäckerhandwerks.
Besucher des Pfefferkuchenmarktes können bequem mit Bus und Bahn anreisen. Der Verkehrsverbund Oberelbe setzt mehr Triebwagen ein. Demnach wurden für die S8 von Dresden nach Kamenz mehr Plätze bestellt. Stündlich finden somit bis zu 240 Fahrgäste einen Platz im Zug. Auch ein Shuttle-Verkehr wird eingerichtet, um die Parkplatzsituation zu entspannen. So pendeln alle 20 Minuten Busse zwischen den Parkplätzen in Großröhrsdorf und Pulsnitz. Die Hin- und Rückfahrt im Shuttle kosten drei Euro pro Person.
