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Prüfung von Pegida-Reden

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Die Dresdner Polizei hat die Rede von Tatjana Fester­ling bei Pegida geprüft. Sie hatte am Montag­abend zur Heimat­ver­tei­dung - auch mit nicht anstän­digen Methoden - aufge­rufen. Die entspre­chende Passage in Fester­lings Rede lautete im Wortlaut: "Wir haben den Anstand auf unserer Seite, wir haben das Recht auf unserer Seite. Es ist edel, die eigene Heimat zu vertei­digen. Ja, und Himmel­herr­gott nochmal – selbst­ver­ständ­lich auch mit Methoden, die der weich­ge­spülte, morali­sierte Mainstream für nicht anständig hält. Scheiß auf diesen Anstand, der uns durch den Tugend­terror der Linken und Grünen und den Duckmäu­sern und Sozia­listen in den Medien in Dauer­schleife vorge­kaut wird. Wir müssen hier nicht jeden, und schon gar nicht kultur­fremde, verrohte Muslime Willkommen heißen. Heimat­ver­tei­di­gung darf, nein muss, auch konkret statt­finden."Wie die Polizei auf Anfrage unseres Senders mitteilte, verfolgen Fachkol­legen die Reden bei Pegida. Bei dieser Rede sehe man keinen Straf­tat­be­stand. Die Staats­an­walt­schaft prüft weiterhin andere Reden aus den vergan­genen Wochen bei Pegida auf den Tatbe­stand der Volks­ver­het­zungen. Entschei­dungen dazu sind in diesem Jahr nicht zu erwarten, hieß es von der Staats­an­walt­schaft.