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Prozessauftakt zum Busunglück auf A4

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Fast andert­halb Jahre nach dem tragi­schen Busun­glück auf der A4 mit Schülern aus Annaberg-Buchholz muss sich der Fahrer ab Donnerstag vor Gericht verant­worten. Dem 37-jährigen Öster­rei­cher wird fahrläs­sige Tötung und Körper­ver­let­zung vorge­worfen. Es war das tragi­sche Ende einer Sprach­reise nach England: Auf der Rückfahrt ins Erzge­birge verun­glückte der Reisebus auf der A4 bei Erfurt. Der Sohn einer Lehrerin, fünf Jahre alt, überlebte den Unfall nicht. 59 Schüler und fünf Lehrer wurden zum Teil schwer verletzt. Laut Anklage soll der Fahrer den Unfall am 30. Oktober 2015 verur­sacht haben, weil er einen Lastwagen zu schnell überholt hatte. Der Bus kam von der Autobahn ab, raste in eine Böschung und kippte um.