Prozess wegen Juwelenraub hat begonnen
Ein 41-Jähriger muss sich seit Mittwoch vor dem Dresdner Landgericht wegen eines Raubüberfalls auf ein Dresdner Juweliergeschäft verantworten. Der Mann soll im März 2017 gemeinsam mit einem Komplizen Uhren und Schmuck im Wert von mehr als 300 000 Euro erbeutet haben. Einer der Tatverdächtigen soll in dem Juweliergeschäft am Taschenbergpalais die Filialleiterin und eine Verkäuferin mit einer Pistole bedroht haben, während der Mittäter eine Glasvitrine einschlug und wertvolle Stücke einpackte. Vor ihrer Flucht besprühten die Räuber die beiden Frauen mit Reizgas - sie wurden leicht verletzt.
Angeklagt ist der 41-Jährige allerdings allein, weil sein mutmaßlicher Komplize bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Der mehrfach vorbestrafte Angeklagte sitzt seit Juni 2017 in Haft, nachdem er auf frischer Tat bei einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Davos (Schweiz) ertappt wurde. Dafür wurde er laut Gericht zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe lieferte ihn die Schweiz im Oktober 2019 an Sachsen aus. Ein Urteil wird am 25. März erwartet.