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Prozess nach Anschlag auf Flüchtlingsheim in Meißen

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Ein Brand­an­schlag und eine Wasser­at­tacke auf ein noch unbewohntes Flücht­lings­heim in Meißen beschäf­tigt ab Dienstag das Dresdner Landge­richt. Angeklagt sind zwei 38 und 41 Jahre alte Männer aus der Nachbar­schaft. Sie sollen im vergan­genen Sommer nachts in das Haus auf der Rauhen­tal­straße einge­drungen sein und Feuer gelegt zu haben. Nur wenige Wochen später drehten sie alle Wasser­hähne auf und versuchten das Gebäude unter Wasser zu setzen. Es entstand ein Schaden von mehr als 200.000 Euro. Die beiden Angeklagten räumten auslän­der­feind­liche Motive für ihre Taten ein. Im Fall einer Verur­tei­lung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Haft. Wie uns ein Gerichts­spre­cher sagte, sind zunächst drei Prozess­tage angesetzt.