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Prozess im Fall „Khaled“ geht in die Endphase

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Vor dem Landge­richt Dresden werden am Mittwoch die  Plädoyers im Fall Kahled gehalten. Angeklagt ist ein Mann aus Eritrea, er soll seinen 20-jährigen Lands­mann und Mitbe­wohner im Januar in Leubnitz-Neuostra getötet haben. Der 27- Jahre alte Beschul­digte hatte sich im Prozeß auf Notwehr berufen und will nicht bemerkt haben dass er mit einem Messer auf Kahled einstach. Den Ermitt­lungen zufolge hatte es zuvor Streit um die Haushalts­füh­rung zwischen den beiden Asylbe­wer­bern gegeben. Erst zehn Tage  später konnte der Angeklagte mit Hilfe von DNA-Spuren identi­fi­ziert werden. Der Fall hatte inter­na­tional für Aufsehen gesorgt, weil zunächst ein rassis­ti­scher Hinter­grund vermutet wurde.