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Prozess gegen falsche Polizisten in Meißen unterbrochen

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Kurz nach Beginn ist am Dienstag der Prozess gegen vier selbst­er­nannte Polizisten vor dem Amtsge­richt Meißen wieder unter­bro­chen worden. Von den vier Beschul­digten war nur einer erschienen. Eine Frau und ein Mann sollen von der Polizei im branden­bur­gi­schen Sprem­berg abgeholt werden. Der vierte Angeklagte wird per Haftbe­fehl gesucht. Gemeinsam mit anderen mutma­ß­li­chen Mitglie­dern des „Deutschen Polizei Hilfs­werks“ sollen sie vor drei Jahren in Bärwalde einen Gerichts­voll­zieher in ihre Gewalt gebracht haben, um ihn an einer Zwangs­voll­stre­ckung zu verhin­dern. Der Schuldner hatte die Möchtgern-Sherrifs gerufen. Die sogenannten Reichs­bürger erklärten dem Staats­diener, sie seien das Deutsche Polizei-Hilfs­werk. Erst die richtige Polizei konnte den Gerichts­voll­zieher befreien. Der Prozess begann unter strengen Sicher­heits­auf­lagen. Es gab Leibes­vi­si­ta­tionen. Auch Kleidungs­stücke mit straf­baren Symbolen und Textauf­dru­cken sind verboten.