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Prozess gegen Berliner um Anti-Neonazi-Proteste eingestellt

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Ein weiterer Prozess wegen der Ausschrei­tungen am 19. Februar 2011 in Dresden ist am Donners­tag­mittag beendet worden. Das Verfahren am Amtsge­richt gegen den Geschäfts­führer der Berliner Verei­ni­gung der Verfolgten des Nazire­gimes ist gegen 500 Euro Geldauf­lage einge­stellt worden. Begründet wurde das auch mit der sehr langen Dauer. Markus Tervooren waren Landfrie­dens­bruch, gefähr­liche Körper­ver­let­zung und Störung von Versamm­lungen vorge­worfen worden. Nach Auffas­sung der Staats­an­walt­schaft hatte er Gegen­de­mons­tranten aufge­wie­gelt, mehrere Polizei­sperren zu durch­bre­chen. Tervooren hatte die Vorwürfe als absurd bezeichnet.