++ EIL ++
  • Die Fernwärmerohre blockieren den linken Fußweg Richtung Neustadt auf der Augustusbrücke und sind kein schönes Bild
  • Die Fernwärmerohre verlaufen weiter auf den Theaterplatz, liegen unmittelbar vorm Italienischen Dörfchen
  • Holger Zastrow kämpft als Stadtrat für eine optische Aufwertung der provisorischen Fernwärmerohre

Provisorium auf Augustusbrücke: Werden diese Rohre bald Kunst?

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Vier Architekturbüros sitzen bereits über den Plänen für die neue Carolabrücke. Doch bis die steht, vergehen trotzdem noch gut fünf Jahre. So lange bleiben auch die dicken Fernwärmerohre auf der Augustusbrücke liegen, die kurzfristig von der eingestürzten Carolabrücke umverlegt werden mussten. Sie versorgen die Neustadt mit Fernwärme. Andere Varianten der Umverlegung, wie ein unterirdischer Düker unter der Elbe, wurden aus Kosten- und Preisgründen verworfen. 

Doch die fetten Rohre sind kein schönes Bild. Sie blockieren zum einen auf einer Brückenseite den Fußweg. Und auf dem Theaterplatz versperren sie den Blick aufs Italienische Dörfchen. Ein Dauerzustand, den man bis 2030 einfach dulden muss? „Nein“, sagt Stadtrat Holger Zastrow. „Der Diskussion müssen wir uns stellen. Dass die Rohre ganz wegkommen, das ist unrealistisch, das wissen wir. Aber die SachsenEnergie bezahlt ja auch keine Sondernutzungsgebühren. Vielleicht kann man ja einen Teil des eingesparten Geldes dafür verwenden, die Rohre zu verschönern. Vielleicht ein Kunstwettbewerb, der dem ganzen sogar noch was abgewinnen könnte?“ 

Das Thema wurde, nach Informationen unseres Senders, auch schon im Vorstand des Energieversorgers diskutiert. Erste konkrete Pläne dazu sind jedoch noch nicht bekannt. 

Audio:

Stadtrat Holger Zastrow will die Rohre aufhübschen