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Projekt Hoaxmap sammelt Asyl-Gerüchte

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Neben tatsäch­li­chen Polizei­mel­dungen zu Krimi­na­lität durch Flücht­linge sorgen immer wieder Falsch­mel­dungen und Gerüchte auch in Dresden für Verun­si­che­rung. Ein neues Portal will nun entspre­chende Meldungen und Gerüchte dokumen­tieren. Unter Hoaxmap.org werden entsprechende Fälle gesammelt. Für Dresden sind dort beispiels­weise aktuell vier Fälle erfasst. So waren eine angeb­liche Verge­wal­ti­gung im Elbepark oder ein angeb­li­cher Raubüber­fall zu Jahres­be­ginn bei Aldi an der Tharandter Straße frei erfunden.Leipzi­gerin initierte das Projekt Das Projekt wurde von einer Leipziger Beraterin und IT-Expertin gestartet. Zu zweit habe man in den vergangenen Wochen inzwischen über 180 Fälle bundesweit zusammengetragen. Die Resonanz sei sehr groß, inzwischen würden viele weitere Gerüchte gemeldet. Man erfasse die Daten insbesondere aus Medienberichten und Polizeimeldungen. "Die Hoaxmap ist aus dem Wunsch entstanden, eine Ordnung in die Vielzahl gestreuter Gerüchte zu bringen und die Dekonstruktion selbiger zu erleichtern", heißt es zur Motivation für das Projekt auf hoaxmap.orgAlso "Hoax" werden Falsch­mel­dungen bezeichnet, die im Netz, per WhatsApp, Facebook oder in Medien verbreitet werden und die von vielen für wahr gehalten werden und dann wie bei Ketten­briefen an Freunde und Bekannte weiter­ge­leitet werden.