Probe für Ernstfall: Feuerwehr im Hygiene-Museum
Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Deshalb hat die Dresdner Feuerwehr am Mittwoch im Hygiene-Museum eine Notfallübung abgehalten. Ziel war es, bedrohtes Kulturgut zu bergen.
An der Übung waren auch Helfer aus Archiven, Museen und Bibliotheken beteiligt. Gemeinsam mit der Feuerwehr übten sie drei Stunden lang Alarmierungsketten, Evakuierungswege und Verpackungsabläufe.
Mehrere Paletten mit Ausstellungsstücken wurden dabei geborgen und für den Abtransport zur Konservierung vorbereitet. Sowohl die Berufsfeuerwehr Dresden als auch die Stadtteilfeuerwehr Kaitz kamen zum Einsatz. Letztere betreut den eingesetzten „Notfallzug Kulturgutschutz“ für den Notfallverbund Dresden.
Die Prozessabläufe werden nun kritisch ausgewertet und im seit 2011 bestehenden Notfallverbund Dresden diskutiert. Dessen Mitglieder treffen sich vierteljährlich, werten aktuelle Ereignisse, Schadensfälle, Notfalleinsätze aus und diskutieren sicherheitsrelevante Entwicklungen.
Die Dresdner Feuerwehr und der Notfallverbund schätzten in einer ersten Auswertung die Übung als erfolgreich ein.
