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Postzusteller im Freistaat fordern Festanstellung trotz Krankheit

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Die Deutsche Post stellt Mitarbeiter nur dann unbefristet ein, wenn sie in den letzten 2 Jahren höchstens 20 Tage krank gewesen sind. Außerdem dürfen ihnen maximal zwei Unfälle passiert sein. Dagegen regt sich in Sachsen Widerstand. Tobias Kraushaar von Verdi Sachsen hat uns gesagt, dass die Unfallregelung ungerecht ist. Denn auch wenn jemand den Paketboten oder Briefträgern jemand reinfährt, könne das eine Festanstellung verhindern. Das könne einfach nicht sein. Und Krankheit dürfe schon gar kein Kriterium für eine Festanstellung sein. Die Zusteller in Sachsen würden bei Wind und Wetter arbeiten und immer wieder im warmen Auto sitzen: Bei diesem Hin und Her könnten Krankheiten einfach passieren. Außerdem sei bei großen Zustellbezirken im Freistaat die Belastung auch groß. Manche Kollegen hätten bis zu 20 Jahre lang immer wieder befristete Arbeitsverträge. Die fehlende Sicherheit sei auch nicht gesundheitsförderlich.