Pop bei Musikfestspielen: Ronan Keating kommt!
Fünf Buchstaben - ein Wort: Liebe. Das ist das Motto für die 48. Musikfestpiele in Dresden, die auch nächstes Jahr wieder internationale Spitzenkünstler und -orchester in die Landeshauptstadt bringen.
„Selbst wenn man, wie die Musikprofis etwas schon richtig gut kann, muss man auch mit dem Herzen denken“, erklärt Jan Vogler, Intendant der Musikfestpiele. Auch seien Stücke ausgewählt worden, die durch Beziehungen und Liebe zu Partnern entstanden seien. Und das umspannt von Popmusik über Jazz bis Klassik alle Genre.
An 24 Spielorten in und um Pirna finden vom 17. Mai bis-14. Juni 2025 insgesamt 61 Konzerte in und um Dresden statt. Eröffnet wird das Festival am 9. Mai mit dem „Konzert für den Frieden“ mit den Philharmonikern aus München und Israel unter Leitung von Lahav Shani in der Kreuzkirche. Neben viel Klassik und der Fortsetzung des Wagner-Rings (diesmal „Siegfried“) gastieren jedoch auch schottische Volksmusik, Jazz und der irische Popsänger Ronan Keating oder auch die Fado-Sängerin Mariza in Dresden.
Schauspieler Lars Eidinger liest Liebesgedichte und seine Kollegin Martina Gedek tritt in der Pirnaer Marienkirche mit dem Schumann-Quartett auf. Und natürlich gibt es wieder das beliebte Mitsingkonzert „Dresden singt und musiziert“ sowie ein weiteres mit dem Dresdner Kreuzchor.
Das gesamte Programm und Tickets finden Sie ab sofort hier.
Das vielfältige Programm verspricht auch nächstes Jahr ein Erfolg zu werden. Dabei hatten die Musikfestpiele in diesem Jahr bereits ihren erfolgreichsten Durchgang: Mit 65.000 Zuschauern und Ticketeinnahmen von 2,1 Mio. Euro wurde ein neuer Rekord erreicht. Es konnten sogar die kurzfristigen Kürzungen des Etats durch die Stadt Dresden mit den Ticketeinnahmen so gut wie ausgeglichen werden. Die Kartenverkäufe decke mehr als die Hälfte des 7-Millionen-Euro-Etats, ein weiteres Drittel kommt vo Sponsoren, 15 Prozent Sachkostenzuschuss vom Dresdner Rathaus.
„Auch wenn wir sparen müssen, eine Kürzung des Festivalprogramms kam und kommt für uns nicht infrage“, so Vogler.