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Polizisten „ernten“ 52 Cannabis­pflanzen

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Dresdner Polizisten sind am Montag­mittag zu Cannabis-"Ernte­hel­fern" geworden. Nach einem Zeugen­hin­weis stellten die Polizei­be­amten über 50 Canna­bis­pflanzen und weitere bereits getrock­nete Betäu­bungs­mittel sicher. Ein Zeuge hatte am Mittag die Polizei infor­miert, dass er in einem Grund­stück am Flügelweg mehrere bis zu zwei Meter hohe Canna­bis­pflanzen gesehen hatte. Die Beamten gingen dem Hinweis nach und stellten letzt­lich 52 bis zu 210 cm hohe Pflanzen sowie acht Pflanz­linge mit einer Größe bis zu 40 cm fest. Die Polizisten wurden als "Ernte­helfer" tätig und zogen alle Pflanzen aus dem Boden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.  Bei der Durch­su­chung des Anwesens fanden die Beamten zudem in verschie­densten Behält­nissen bereits getrock­nete Pflan­zen­teile. Die Pflanzen sowie die getrock­neten Teile wurden sicher­ge­stellt. Die Dresdner Krimi­nal­po­lizei hat die weiteren Ermitt­lungen wegen Verstoßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz aufge­nommen.