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Polizeieinsatz zu Facebook-Party

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Die Polizei hat wegen einer verbo­tenen Facebook-Party am Samstag­abend einen großan­ge­legten Einsatz gestartet. Zahlreiche Strei­fen­wagen waren am Alaun­platz, an der Nord-, Jäger- und Zittau­er­straße unter­wegs. Die Zittauer Straße wurde gesperrt. Passanten wurden kontrol­liert und Flyer verteilt. 22.00 Uhr: GEMA-Villa mit Stahl­kette gesichertOrdnungsamt und Polizei hatten die illegale Party auf dem Gelände der GEMA-Villa in der Zittauer Straße verboten. Bis 22 Uhr sammelten sich rund 100 junge Leute in kleineren Gruppen. Mehrere Böller wurden gezündet. Das Tor der GEMA war mit einer dicken Stahl­kette gesichert.23.00 Uhr: Bengalos gezündetGegen 23 Uhr wurden mehrfach "Bengalos" gezündet, mehr und mehr junge Leute sammelten sich an den Absper­rungen. Polizei­be­amte haben auf der Zittauer Straße eine Kette gebildet und sich in Bewegung gesetzt. Per Lautspre­cher­durch­sage forderte die Polizei: "Verlassen sie die Straße und unter­lassen sie das Abrennen von Feuer­werks­kör­pern."23:30 Uhr: Aggres­sive StimmungGegen 23.30 Uhr waren über 200 Leute vor Ort, immer wieder wurden Böller gezündet, die Stimmung sei vor Ort aufge­heizt, hieß es. Auch einzelne Flaschen flogen. Ein Betrun­kener hatte versucht, ein Schild aus der Straße zu reißen, Beamte setzten den Mann fest. Von einigen Randa­lieren wurden die Perso­na­lien aufge­nommen.1:00 Uhr: Lage beruhigt sich wiederBis 1:00 Uhr verließen immer mehr Personen den Bereich an der Zittauer Straße. Rund 100 Polizisten von der Dresdner Polizei und von der Bereit­schafts­po­lizei aus Leipzig und Chemnitz waren im Einsatz. Ein Wasser­werfer und zahlreiche Einsatz­fahr­zeuge waren vor Ort.Protest gegen GEMAÜber 3.400 Personen hatten bei Facebook ihr Kommen zugesagt. Unbekannte hatten unter dem Namen "Lisa Dorn" - in Anspie­lung auf den Dresdner GEMA-Bezirks­di­rektor Uwe Dorn, zu der Party am Samstag­abend einge­laden. Mit einer Allge­mein­ver­fü­gung wurde die Party von der Stadt unter­sagt. Man wolle die Party auch mit "Zwang" unter­binden, hieß es im Vorfeld. Die Polizei ermit­telt gegen Unbekannt.