150 Menschen bei spontaner Kundgebung
Update 16.02.2021: Am Nachmittag haben sich rund 150 Menschen zu einer spontanen Kundgebung vor dem Landtag versammelt. Hintergrund dafür war die Bekanntgabe der Identität des Mannes der sich am Freitag vor dem Landtag selbst angezündet hatte. Wie die Polizei mitteilte, verlief die Kundgebung ruhig. Offenbar soll die Tat vom Freitag einen politischen Hintergrund haben. Wie die kurdische Nachrichtenagentur ANF berichtet, sei der Tote ein PKK-Anhänger gewesen. Er wolle durch seine Tat gegen die Inhaftierung des PKK Chefs Abdullah Öcalan protestieren. Die Arbeiterpartei PKK gilt in Deutschland als terroristische Organisation. Die Polizei konnte den politischen Hintergrund der Tat jedoch noch nicht bestätigen.
Update 16.02.2021: Die Identität des Mannes ist geklärt. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um einen 49-Jährigen. Der aus der Türkei stammende Mann lebte in Dresden-Briesntiz. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern noch an.
Update 15.02.2021: Wie die Polizei mitteilte, konnte die Identität bislang noch nicht geklärt werden. Auch die Hintergründe für sein Handeln sind nach wie vor unklar. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Wer hat den Vorfall am Freitagnachmittag beobachtet? Wer kann Angaben zur Person machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.
Am Freitagnachmittag ist es zu einem Polizeieinsatzes in der Dresdner Altstadt gekommen.
Wie die Polizei mitteilte, hat sich ein Mann an der Straße Neue Terrasse schwer verletzt. Nach ersten Informationen soll er sich selbst mit Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Offenbar hat ein Jogger die Person entdeckt und versuchte den in Lebensgefahr schwebenden Mann zu retten. Weitere Ersthelfer, die sich in der Nähe befanden, sollen ebenfalls zur Hilfe geeilt sein. Direkt neben dem Opfer soll ein Benzinkanister gestanden haben.
Ein Rettungshubschrauber sollte den Schwerverletzten in eine Spezialklinik nach Leipzig fliegen, da dieser aber nicht stabil genug war, wurde er zunächst in Dresden behandelt. Der Mann ist an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben.
Zu seiner Identität liegen, laut der Polizei, bislang keine Angaben vor.Die Hintergründe der Tat sind bislang unbekannt.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmungen zu schaffen, außer Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere öffentliche Aufmerksamkeit.
Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de ). Unter der kostenlosen Hotline 0800 1110111oder 0800 1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
