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Polizeieinsatz an Neuer Mensa

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Polizei­ein­satz an der Neuen Mensa. Ein 33-Jähriger hat Diens­tag­nach­mittag gegen 17.00 Uhr eine Plastik­fla­sche mit Grillan­zünder und Papier vor dem Gebäude angezündet, teilte Polizei­spre­cher Marko Laske mit. Studenten löschten das Feuer. Ein Großauf­gebot der Polizei rückte an, da die Neue Mensa als Asylun­ter­kunft genutzt wird. Der Sicher­heits­dienst hat den Mann gestellt. Er habe verwor­rene Aussagen gemacht, habe einen Brief verbrennen wollen, seine Perso­na­lien seien aufge­nommen worden. Der Wurf eines Molotow­cock­tails, wie es in einer Erstmel­dung der Polizei hieß, habe sich nicht bestä­tigt. Die Neue Mensa wird als Erstauf­nahme-Einrich­tung des Freistaates für bis zu 250 Flücht­linge genutzt. Seit Sonntag sind 220 Menschen in der Neuen Mensa unter­ge­bracht, teilte die Landes­di­rek­tion mit. (17:45 Uhr) Redak­tio­neller Hinweis: in einer ersten Version dieses Artikels war unter Berufung auf die Polizei die Rede von dem Wurf eines Molotow­cock­tails. Dies habe sich im weiteren Verlauf der Ermitt­lungen nicht bestä­tigte, betonte ein Polizei­spre­cher.