Polizei zieht Fazit zu NPD-Demo
Nach dem Großeinsatz am Samstag im Zusammenhang mit den verbotenen Demonstrationen der Querdenker Bewegung und der AfD-Partei, war die Polizei aufgrund von zwei angemeldeten Demonstrationen auch am Sonntag im Einsatz. Sowohl der NPD-Kreisverband Dresden als auch die Gegendemonstranten hatten eine Kundgebung am Elbufer angemeldet. Die Polizisten ermöglichten beiden Parteien am Wochenende unter Einhaltung der derzeitigen Corona-Schutzverordnung zu demonstrieren.
Beide Veranstaltungen waren 14:00 Uhr beendet. Sie verliefen ohne nennenswerte Vorgänge so die Polizei. Ledeglich beim Abgang der Versammlungsteilnehmer kam es am Elbradweg zu einem versuchten Angriff auf ein Kamerateam. Ein ehemaliger Teilnehmer der NPD-Versammlung versuchten einen Reporter zu schlagen, woraufhin es zu einem Streit kam. Polizisten trennten die Beiden und nahmen gegen einen 24-jährigen Deutschen eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung auf. Dieser erstattete Anzeige wegen Beleidigung gegen den 40-jährigen deutschen Journalisten.
Die Dresdner Polizei wurde von der Bereitschaftspolizei Sachsen unterstützt. Insgesamt waren mehr als 300 Beamte im Einsatz.
