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Polizei verfolgt schrägen Transporter

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Dresdner Polizei­be­amte haben einen 21-jährigen Mann nach einer Verfol­gungs­fahrt in Löbtau gestellt. Er war mit einem gestoh­lenen Klein­trans­porter unter Einfluss von Alkohol und Betäu­bungs­mit­teln unter­wegs.Eine Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung war am frühen Sonntag­morgen der auffällig besprühte Klein­trans­porter auf der die Waldschlöss­chen­brücke aufge­fallen. Er löste den Blitzer aus. Die Beamten wollten daraufhin das Fahrzeug stoppen. Der Fahrer ignorierte jedoch jegliche Anhal­te­auf­for­de­rung, gab Gas und fuhr über das Terras­sen­ufer, die Weiße­ritzt­straße, die Löbtauer Straße bis zur Kessels­dorfer Straße. Dabei fuhr er über Bordstein­kanten und wich mehreren Funkwagen aus, die den Ducato stoppen wollten. Beinahe wäre es dabei zum Unfall mit einem querenden Pkw gekommen.An der Kessel­dorfer Straße konnte der Fiat angehalten werden. Die Beamten nahmen den Fahrer, einen 21-Jährigen, vorläufig fest. Wie sich heraus stellte, war der Klein­trans­porter in der Nacht zum Freitag von einem Hinterhof an der Conrad­straße gestohlen worden. An der Front des Fiats war ein anderes Kennzei­chen angebracht. Zudem war der vormals weiße Trans­porter auf der gesamten Fahrzeug­fläche mit Sprüh­farbe beschmiert worden.Der 21-Jährige ist nicht im Besitz einer Fahrer­laubnis. Ein Atemal­ko­hol­test ergab einen Wert von 0,58 Promille, ein Drogen­vor­test verlief positiv auf Amphet­amine. Eine Blutent­nahme wurde veran­lasst.Der Mann aus Meißen muss sich nun wegen des Diebstahls des Klein­trans­por­ters, Sachbe­schä­di­gung, Gefähr­dung des Straßen­ver­kehrs, Fahrens ohne Fahrer­laubnis und unter Einfluss von Alkohol und Betäu­bungs­mit­teln verant­worten.