Polizei und Unfallforscher wollen enger kooperieren
Die Verkehrsunfallforschung der TU Dresden wird künftig noch enger mit der sächsischen Polizei zusammenarbeiten. Dazu wurde eine neue Kooperation vereinbart, die Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar und VUFO-Geschäftsführer Henrik Liers unterzeichneten. Es geht um die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung des Straßenverkehrs. Mit ihren Daten über Unfallentstehung, Deformationen und Personenschäden wollen die Forscher die Sicherheit auf den Straßen verbessern.
Das Projekt sieht vor, Verkehrsunfälle mit Personenschäden auf den Straßen und Autobahnen im Großraum Dresden zu erfassen. Die Zusammenarbeit mit der sächsischen Polizei besteht schon seit 1999.
Im Jahr 2020 ereigneten sich im Freistaat Sachsen 93.442 Verkehrsunfälle, wie die Verkehrsunfallstatistik zeigt. Die Anzahl der Unfälle, bei denen ein oder mehrere Menschen ihr Leben verloren, ging von 158 auf 141 zurück. Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen schwer verletzt wurden, sank zuletzt ebenfalls – um zehn Prozent von 3.431 auf 3.121.