Polizei schnappt Einbrecher aus Libyen in Riesa
Die Polizei hat in Riesa nur kurz nach dem Einbruch in den Vodafone-Shop auf der Hauptstraße den mutmaßlichen Täter geschnappt. Der 34-jährige aus Libyen war am Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr von Zeugen bei der Tat beobachtet worden. Laut Polizeibericht hatte der Mann Diebesgut wie Telefone und Tablets in seinem Rucksack. Bei der Festnahme soll er die Polizisten als Rassisten beschimpft haben. Er hatte 1,24 Promille im Blut. Hier können Sie den ausführlichen Polizeibericht nachlesen:
Einbruch in „Vodafone“-Shop – Tatverdächtigen gestellt
Zeit: 14.10.2018, gegen 04.10 Uhr Ort: Riesa, Hauptstraße
Ein, zum Tatzeitpunkt, unbekannter Täter schlug die Scheibe der Haupteingangstür ein und gelangte so in den Verkaufsraum. Dort zerstörte er sämtliche Vitrinen und entwendete Handys sowie Tablet-PC im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Das Diebesgut verstaute er in einen mitgeführten Rucksack. Danach flüchtet er zu Fuß vom Tatort. Die Tat wurde von mehreren Zeugen beobachtet, die die Polizei alarmierten. Auf Grund dieser Zeugenaussagen konnte ein Tatverdächtiger (m., 34, Libyen) gestellt und vorläufig festgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt trug er den Rucksack mit dem Diebesgut bei sich. Der Tatverdächtige, der unter dem Einfluss von Alkohol stand (1,24 Promille) widersetzte sich seiner Festnahme und beschimpfte die Beamten als Rassisten. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren, wegen Besonders schwerem Diebstahl, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.