Polizei nimmt Maskenmuffel ins Visier
In Bussen und Bahnen müssen sich Fahrgäste am Montag auf verstärkte Kontrollen der Maskenpflicht einstellen. Die Dresdner Polizei will gemeinsam mit dem Ordnungsamt vor allem auf Straßenbahnlinien stichprobenartig kontrollieren. „Die aktuelle Corona-Situation fordert uns alle. Daher würde ich mir wünschen, dass sich jeder an die bestehenden Regeln hält“, erklärte Dresdens Polizeipräsident Jörg Kubiessa mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen. Gleichzeitig müssten die Regeln aber auch kontrolliert werden.
Seit 1. September muss in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen eine Maske getragen werden, wer „oben ohne“ erwischt wird, muss mit 60 Euro Bußgeld rechnen. Seit Einführung der Maskenpflicht gibt es auch in Dresden Kontrollen.
Allein in den ersten drei Wochen wurden nach Angaben der Stadt fast 1.800 Verstöße festgestellt. Dabei wurde der Mund-Nasen-Schutz meist nicht korrekt getragen. Kinder bis 6 Jahre brauchen übrigens keine Maske, auch Schwerbehinderte und Menschen mit ärztlichem Attest sind davon befreit.