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Polizei muss bei Demo einschreiten

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Bei einer Pegida-Veranstaltung hat die Polizei am Pfingstmontag nur unter Einsatz von „unmittelbarem Zwang“ eine gewalttätige Auseinandersetzung mit Gegendemonstranten verhindern können. Einige Hundert Menschen haben unter dem Motto „Gemeinsam für Bürgerrechte“ auf dem Altmarkt demonstriert. Anschließend zogen die Teilnehmer durch die Innenstadt und zum Schluss zum Altmarkt zurück.

Pararall dazu gab es eine angemeldete Protest-Aktion „Nationalismus raus aus den Köpfen“ in Hör- und Sichtweite.

Als sich der Pegida-Aufzug in Bewegung setzte, setzten sich nach Angaben der Polizei vier Gegendemonstranten vor die Laufenden und blockierten die Strecke. Sie wurden von der Polizei abgedrängt bzw. weggetragen. Etwa 30 Störer setzten sich auf den Kundgebungsplatz. Sie wurden von einigen Pegida-Teilnehmern attackiert. Der Polizei gelang es, die Gruppen zu trennen.

Im Zusammenhang mit den Übergriffen leitete die Polizei zwei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und wegen Beleidigung ein. Die Polizeidirektion Dresden wurden bei dem Einsatz von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren ca 190 Beamte im Einsatz