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Polizei in Zwickau klärt Mega-Einbruchsserie auf

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Die Polizei in Zwickau hat zusammen mit dem Auerba­cher Polizei­re­vier und Dienst­stellen in Sachsen-Anhalt, Bayern und Hessen eine Serie von mehr als 280 Einbrü­chen aufge­klärt. Drei mutma­ß­liche Täter wurden ermit­telt. Zwei davon sitzen bereits seit Mai in Unter­su­chungs­haft, einer wird noch gesucht. Es handelt sich um Rumänen - 27, 29 und 38 Jahre alt. Sie sollen vorrangig in Garten­lauben einge­bro­chen sein und so einen Diebstahl­schaden von rund 120.000 Euro verur­sacht haben. Gestohlen wurden Elektro­werk­zeuge, Heimelek­tronik, Uhren und Schmuck sowie Bargeld und Solar­an­lagen. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 65.000 Euro. Allein in Zwickau und im Vogtland schlug die Bande zwischen 2011 und 2016 über 100 Mal zu. Durch einen DNA-Abgleich flog die Bande auf. Bei einer Fahndungs­kon­trolle im Vogtland waren die DNA-Proben genommen worden, weil der Verdacht bestand, dass die Männer auch für Diebstähle auf Autobahn­rast­plätzen verant­wort­lich sind. Dieser bestä­tigte sich zwar nicht, jedoch ergaben die Proben später Treffer in der Spuren­datei.