Polizei ermittelt nach Datenleck in eigenen Reihen
Die sächsische Polizei hat nach einem mutmaßlichen Datenleck Strafanzeige erstattet und ermittelt wegen des Verrates von Dienstgeheimnissen. Die Leipziger NPD hatte eine Meldung aus dem internen Lagefilm der Polizei per Facebook veröffentlicht, wenig später dann wieder gelöscht. Dort wurde von einem Polizeieinsatz gegen mutmaßliche Linksextreme bei Grimma berichtet. Dort war die Rede von Waffen, GPS-Störsendern, Pyrotechnik und Steinen, die in einem Fahrzeug entdeckt wurden.Wie die Polizei auf unsere Anfrage per Twitter mitteilte, gehe man davon aus, dass das Dokument echt ist. Deshalb sei auch Anzeige erstattet worden."Bezüglich der Veröffentlichung polizeiinterner Dokumente haben wir strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet", hieß es. Auch Dienstrestliche Ermittlungen laufen nach den Auskünften der Polizei.
Die Leipziger NPD hat scheinbar Zugriff auf interne, tagesaktuelle Polizeidokumente. Tweet inzwischen gelöscht. pic.twitter.com/DTM7TbRmvv
— Karolin SPunkt (@NoAverageRobot) 11. Januar 2016@RadioDresden wir gehen derzeitig von einer Echtheit aus, deswegen die Ermittlungen.
— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) 11. Januar 2016