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Polittalk auf dem Neumarkt mit 1.000 Gewerbetreibenden

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Am 01. März hat die Initiative „Leere Stühle“ zu einem Polittalk auf dem Neumarkt eingeladen. Das Motto lautet: „Unsere Unternehmen brauchen eine Öffnungsperspektive!“

Pandemiebedingt geschlossene Fitnessstudios, Hotels, Restaurants, Bars, Einzelhandel, Kosmetik, Tourismusbranche, dazugehörige Lieferanten... fragen am 1. März in Dresden:
Wie geht es weiter?
Wann können wir wieder arbeiten?
Welche wirtschaftlichen Perspektiven haben wir?
Wir laden branchenübergreifend alle Unternehmer/innen und Mitarbeiter/innen ein, die aktuell pandemiebedingt geschlossen sind, sich am 1. März 2021, 11 Uhr, auf dem Dresdner Neumarkt (Frauenkirche) zu einem 1.000-Personen-Polittalk zu treffen.

Gäste sind aktuell, weitere Zusagen werden erwartet:

Sächsischer Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), Torsten Herbst (MdB, FDP), Markus Reichel (Geschäftsführer MIT Sachsen), Lars Rohwer (MdL, CDU), Uwe Hermann (Brautmoden), Wolle Förster (Sushi & Wein), Helmut Jeschke (Verband Reisebusse Sachsen), Kathleen Parma (pass4all, Leere Stühle).


Gemeinsam wollen wir als Geschäftsinhaber und Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers, Tourismusunternehmer, Reisebus-Inhaber, Veranstalter und Lieferanten fragen, wie es weitergeht. Initiator der Veranstaltung ist die Initiative Leere Stühle e.V., die alle betroffenen Branchen auffordert, sich an der Veranstaltung zu beteiligen. Ganz klar möchten wir formulieren, dass wir Corona als Gefahr nicht unterschätzen. Wir sind nicht politisch orientiert! Wir wollen einfach nur eine Perspektive, die neben Inzidenzwerten auch dynamische Faktoren berücksichtigt. Wir brauchen einen Plan zur Öffnung bzw. wirtschaftliche Perspektive - und den schnell.

Initiative Leere Stühle e. V.

• Wir können nicht mehr hinnehmen, in Talks zu erfahren, dass vielleicht eine Öffnung
erst im Juni 2021 erfolgen soll, ohne dass dies begründet wird.

• Wir können nicht mehr akzeptieren, dass versprochene Hilfen derart verspätet ausgezahlt werden und unsere gesunden Unternehmen in Schieflage geraten.

• Wir können es nicht mehr verantworten, unseren Mitarbeitern keine beruflichen Perspektiven geben zu können.

• Wir können es unseren Lieferanten nicht weiter zumuten, planlos zu agieren.

• Wir brauchen als Unternehmer einen finanziellen Rahmen, um unseren eigenen Lebensunterhalt zu sichern.

• Und wir wollen diese Perspektivlosigkeit und Existenzangst nicht mehr gegenüber un-
seren Familien (Partnern wie Kindern) emotional leben müssen.

Wir erwarten von Bund und Land Antworten auf unsere Fragen. Da nur 1.000 Personen* an unserer Fragerunde teilnehmen dürfen, können keine weiteren Teilnehmer mehr zugelassen werden.