Pokaltraum geplatzt - Dynamo verliert in Dortmund mit 0:2
Der Deutsche Meister war dann doch eine Nummer zu groß. Dynamo hat das Auswärtsspiel in der zweiten Runde des DFB Pokals bei Borussia Dortmund mit 0:2 verloren. Dynamotorhüter Wolfgang Hesl zeigte eine starke Leistung und bewahrte sein Team vor einer höheren Niederlage.SpielverlaufDynamo startete auf Augenhöhe mit dem Deutschen Meister. Angefeuert von mehr als 12.000 Dynamofans hielt die SGD gut dagegen, ohne aber selbst zu guten Torchancen zu kommen. In der 30. Minute entschärfte Wolfgang Hesl die erste richtig große Chance der Dortmunder, als er einen Distanzschuss von Sven Bender noch um den Pfosten lenkte. Beim darauffolgenden Eckball war der Schlussmann aber chancenlos. Schmelzer brachte den Ball vor das Tor, wo Robert Lewandowski einköpfen konnte. Bis zum Halbzeitpfiff spielte dann fast nur noch der Gastgeber und Dynamo zog sich immer weiter in die eigene Hälfte zurück.Im zweiten Durchgang kam das Team von Trainer Ralf Loose kaum noch vor das Tor des BVB. Die Dortmunder zeigten dagegen ein klasse Kombinationsspiel und kamen in der 65. Minute durch Mario Götze zum 2:0. Kurz vor Schluss taute Dynamo dann noch einmal auf und kam in der 78. Minute zur größten Chance. Sebastian Schuppan brachte eine Flanke in den Strafraum, wo der freistehende Zlatko Dedic aber zu zaghaft agierte. Sein Schuss landete in den Armen von BVB-Torhüter Mitchell Langerak. Die letzte Torchance hatte ebenfalls Dynamo in der 90. Minute. David Solgas Freistoß aus 18 Metern verpasste das Tor aber knapp.Dynamo Dresden verliert somit mit 0:2 beim amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund und scheidet aus dem DFB Pokal aus. Positiv anzumerken bleibt, dass Wolfgang Hesl sein Team durch starke Paraden immer im Spiel gehalten hat.Unbelehrbare sorgen für UnmutDas große Spiel musste allerdings auch Randale verzeichnen. Bereits vor der Partie, versuchten hunderte Dynamo-Anhänger das Stadion zu stürmen, sagte ein Sprecher der Dortmunder Polizei. Die Randalierer bewarfen die Beamten mit Flaschen und Feuerwerkskörpern. Das Ganze ging dann im Spiel weiter. Gleich zu Beginn der ersten sowie zur zweiten Halbzeit kam es zu starker Rauchentwicklung im Block der Dynamofans aufgrund von Pyrotechnik. Zudem musste Schiedsrichter Peter Gagelmann, der die Partie gut leitete, das Spiel mehrfach unterbrechen. So flogen unter anderem Böller aus dem Dynamoblock. In welcher Form der DFB diese Vergehen ahnden wird, bleibt abzuwarten.Nach dem Spiel gab es weitere Randale im Stadion. Verkaufsstände wurden zerstört und Sicherheitsbeamte angegriffen, sagte ein Dortmunder Polizeisprecher.Für die SG Dynamo geht es jetzt am Samstag in der 2. Bundesliga weiter. Dann kommt der Karlsruher SC ins Dynamo Stadion. Radio Dresden wird dann wieder live berichten.