Ehedrama in Plauen: Mann erwürgt Frau

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Im Fall des Ehedramas von Plauen wurde der Tatverdächtige in eine Klinik eingewiesen. Der 63-Jährige sei psychisch krank und möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt schuldfähig, sagte Jürgen Pfeiffer von der Staatsanwaltschaft Zwickau. Der Beschuldigte hatte seine gleichaltrige Frau erwürgt und war anschließend von der Staumauer in die Talsperre Pöhl gesprungen. Unverletzt wurde er gerettet. Das Motiv für die Tat ist nach wie vor unklar.

Erstmeldung von 11:12 Uhr: In Plauen gab es am Sonntagabend ein Gewaltverbrechen. Nach Polizeiangaben soll ein 63-Jähriger seine gleichaltrige Ehefrau getötet haben. Der Mann wurde von der Polizei vorläufig festgenommen und wird am Montag dem Haftrichter vorgeführt. Kurz nach 18:30 Uhr hatte er den Notruf gewählt und am Telefon von seiner Tat berichtet. Weiterhin gab der Mann an, sich jetzt von der Sperrmauer der Talsperre Pöhl stürzen zu wollen. Die Wasserwacht konnte ihn schließlich retten und an Land bringen. Er blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Leiche seiner Frau wurde von der Polizei in der ehelichen Wohnung in der Plauener Ostvorstadt gefunden. Das Motiv ist noch unklar.