• Fahrradstraßen wie diese könnte es künftig neben der Radroute Ost auch mehrfach in Dresden geben. (Archivbild)

Pläne für Radschnellwege in Dresden

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Gut und sicher in Dresden und Umgebung mit dem Fahrrad unterwegs sein: Möglich werden soll das durch sogenannte "Fahrradschnellwege". Die Stadt hat in einer mehrjährigen Machbarkeitsstudie vier mögliche Routen überprüft. Das Ergebnis: Nach Langebrück, Pirna, Freital oder Radebeul könnte das Radeln auf den breiten, gut ausgebauten Wegen dank der Radschnellwege möglich werden.

Laut Stadt sind durch diese Wege hohe Geschwindigkeiten möglich, außerdem gibt es viel Platz zum Nebeneinanderfahren oder Überholen. Im Hauptstraßennetz wäre eine Umsetzung durch eine Verbreiterung der Radwege denkbar, im Nebenstraßennetz könnten Fahrradstraßen entstehen. Auf diesen sind auch Autos erlaubt, die dürften dann aber nur höchstens 30 Km/h fahren. Fahrbahnen für Autos werden für Radschnellwege definitiv nicht wegfallen, so die Stadt.

Der Bund würde 75 Prozent der Radschnellwege fördern. Die Kosten für einen Radschnellweg liegen im Schnitt bei 2 Millionen Euro pro Kilometer. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden nun weiter geprüft, ein möglich Baustart liegt also noch in weiter Ferne. Mehr Informationen gibt es bei einem Informationsabend am 27. September im Festsaal des Neuen Rathauses.