- In dem überwiegenden Teil der öffentlichen Gebäude der Stadt Pirna fließt ab September kein warmes Wasser mehr. (Symbolbild)
Pirna spart Energie: Kein Warmwasser mehr in öffentlichen Gebäuden
In dem Großteil der öffentlichen Gebäuden von Pirna fließt künftig kein warmes Wasser mehr. Das sieht ein neues Energiesparkonzept der Stadt vor, welches am 1. September in Kraft tritt. Ausgenommen davon ist der Vereinssport, die Feuerwehr und der Bauhof.
Außerdem plant die Stadt, dass Büroräume nur noch auf 19 Grad erwärmt werden dürfen. Gemeinschaftsflächen wie Flure oder Treppenhäuser stehen sogar komplett kalt. Das Rathaus und Schloss werden abends nicht mehr bestrahlt, und Springbrunnen gehen bereits am 22. September in die Winterpause. Allerdings: Während der Heizperiode wird die Raumtemperatur in den Schulen nicht abgesenkt. In den Turnhallen wurde die Temperatur bereits 17 Grad angepasst. Zudem befindet sich Pirna in Gesprächen mit den Betreibern der Kitas, um weitere Potenziale zum Energiesparen zu entwickeln.
Bereits seit dem Sommer setzte ein Energieteam der Stadt Maßnahmen um. In Schulen und Turnhallen wurden während der Sommerferien die zentralen Warmwasseraufbereitungsanlagen sowie Lüftungsanlagen abgestellt und letztere auch mit Zeitschaltuhren ausgestattet. In Verwaltungsgebäuden gingen vorhandene Klimaanlagen nicht in Betrieb, Zeitschaltuhren zur Regulierung der Warmwasserbereitungszeiten wurden eingebaut und weitere Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet. Künftig soll es zudem auch weitere Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden geben, heißt es.
Welche Maßnahmen Dresden plant, wird am Mittwoch bekannt.
