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Phaeton-Ära endet in der Gläsernen VW-Manufaktur

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In der Gläsernen Manufaktur am Straß­burger Platz rollt am Freitag offiziell der letzte Phaeton vom Band. 84.235 Luxus­li­mou­sinen sind damit seit der Eröff­nung 2002 in Dresden zusam­men­ge­baut worden, teilte VW auf Anfrage mit. VW hatte etwa 186 Millionen Euro in die Gläserne Manufaktur inves­tiert - die Phaeton­pro­duk­tion wird nun einge­stellt. Ein Jahr lang wird die Fabrik umgerüstet, um nach unseren Infor­ma­tionen dann künftig Autos mehrerer Marken in Dresden bauen zu können. Welche Modelle das sind, ist noch nicht endgültig geklärt. Im Eingangs­be­reich der Manufaktur entsteht nun in den nächsten Wochen ein inter­ak­tiver Ausstel­lungs­raum rund um eMobi­lität und vernetzte Autos. Man wolle die mobile Zukunft erlebbar machen, sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage.Weiter­ge­führt wird zudem der Fahrzeugser­vice für den Phaeton. Ob ein E-Phaeton künftig produ­ziert wird, ist noch offen. VW hatte entspre­chende Pläne angekün­digt, Zeitungs­spe­ku­la­tionen zum Aus des E-Phaetons wurden zurück­ge­wiesen. Im April ist der Start für die neue Erleb­nis­welt geplant.