Pegida-Zählung für die Tonne
Die Pegida-Teilnehmerzählung mit Münzen ist gescheitert. Eigentlich sollte jeder Teilnehmer am Montagabend eine Münze, einen Knopf oder Chip in die vier aufgestellten grünen Tonnen werfen. Das hat allerdings nicht ganz funktioniert, eine offizielle Zahl wird nicht veröffentlicht. Das teilte Anwalt Jens Lorek bei uns im Interview mit. Viele Teilnehmer seien an den Tonnen vorbeigelaufen, hieß es.
Neben 3435,05 Euro Münzgeld und 145 Euro in Scheinen landeten auch Feuerzeuge, Spielzeug, Kondome und Schlagringe in den Tonnen. Aufgrund des MoPo24-Videoclips werde die Zählung so oder so angezweifelt, sagte der für die Zählungen bei Pegida beauftragte Anwalt Jens Lorek bei uns im Interview. Die Zahl der Münzen werde man deshalb nicht veröffentlichen. In besagtem Clip habe eine der Organisatoren die Münzen für vier Rollstuhlfahrer eingeworfen, so Lorek.
Die Polizei sprach am Montagabend von 7.700 Teilnehmern. Pegida geht von deutlich mehr Teilnehmern aus. Die Teilnehmerzahl ist seit Monaten umstritten, Pegida geht meist von deutlich mehr Teilnehmern aus, als von der Polizei angegeben. Das in die Tonnen geworfene Geld wird dem Tierheim Meißen gespendet, hieß es von Pegida. Dort hatte es im Heizungskeller einen verheerenden Brand gegeben.
