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Pegida will mit AfD bei Wahlen antreten

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In der Dresdner Innen­stadt sind am Montag­abend wieder Pegida und die Gegner von Gepida auf die Straße gegangen. Bei Pegida war nach mehreren Wochen krank­heits­be­dingter Absti­nenz auch Gründer Lutz Bachmann dabei. Bachmann kündigte erneut eine Partei­grün­dung an. Neu dabei: bei Wahlen wolle man künftig mit der AfD zusam­men­ar­beiten und gemein­same Listen bilden. In den vergan­genen Monaten war die AfD für die Pegida-Führung kein Thema. In den vergan­genen Wochen hatte aller­dings Pegida-Front­frau Fester­ling bereits Wahlemp­feh­lungen für die AfD ausge­spro­chen.Die Forschungs­gruppe "Durch­ge­zählt" ermit­telte 2700 bis 3500 Teilnehmer. Wegen der Demons­tra­tionen gab es bis 20.00 Uhr kurzzei­tige Sperrungen, Autofahrer und DVB-Fahrgäste mussten mit Verzö­ge­rungen in der Innen­stadt rechnen. Pegida sammelte sich wieder am Neumarkt und hat die übliche Runde in der Altstadt gedreht. Auch die Gegner von Gepida ziehen vom Theater­platz durch die Innen­stadt, auch Grünen-Politi­kerin Claudia Roth ist zu der Gegen­demo angereist. "Die Würde des Menschen ist unantasbar", sagte Roth.